Fun Factory Vibrator Tango BiSMARTvibes

Eigentlich war ich ja schon länger auf der Suche nach einem Vibrator, der äußerlich was hermacht und die Klitoris gleichzeitig verwöhnt. Als ich auf den Vibrator Tango von Fun Factory gestoßen bin, war es dann um mich geschehen. Von diesem hatte mir schon eine Freundin erzählt, also dachte ich, dass der Kauf ja nicht schaden kann.

FF Tango verpacktVerpackung und Aussehen

Die Verpackung des Vibrators besteht aus Pappe, hat allerdings ein recht edles Design. Der Vibrator selbst fühlt sich gut in der Hand an. Ich hatte für mich das blaue Modell ausgewählt und muss sagen, dass die Optik schon einmal toll war. Der Vibrator selbst besitzt eine tiefblaue Silikonhülle, der „Schaft“ ist leicht gebogen und endet in einer kleinen Spitze. Das Highlight dürfte die zusätzliche Abzweigung sein, die direkt die Klitoris stimuliert. Mich persönlich erinnert die Form an ein Blatt. Gehalten wird der Tango am weißen Ende, das übrigens einen netten Kontrast zum Blau bietet. Der Verpackung lagen gleich vier AAA-Batterien bei, also konnte das Vergnügen losgehen.

Material, Verarbeitung und Qualität

Der Tango besteht aus Silikon und ist wasserdicht. Der untere Knauf beinhaltet gleich den Motor und das Bedienfeld, das praktischerweise sogar noch beleuchtet ist. Um eines der drei Vibrationsprogramme oder der acht Vibrationsstufen anzusteuern, müssen auf dem Bedienfeld einfach die +/- Tasten gedrückt werden. Glücklicherweise sind sie so angebracht, dass sie auch im Einsatz problemlos erreicht werden können. Allgemein macht der Vibrator einen sehr hochwertigen Eindruck. Nach dem Einlegen der Batterien schließt er reibungslos und das Silikon ist angenehm weich und nachgiebig. Dennoch ist es wohl sinnvoller, ihn gleich mit Gleitcreme zu verwenden. Der Vibrator stimuliert sowohl vaginal wie auch klitoral – oder anal, je nachdem, in welche Richtung die blattförmige Erweiterung gehalten wird.

Fun Factory Tango

Inbetriebnahme

Was Tango heißt, muss natürlich heiße spanische Tänze draufhaben. Das hat der Tango definitiv. Der Motor besitzt drei Vibrationsprogramme mit acht Intensitäten und natürlich einen Turbobooster, der dem Ganzen das Krönchen aufsetzt. Gleich auf den ersten Blick fällt auf, dass das Bedienfeld beleuchtet ist. Nach dem Auspacken brauchen nur die vier Batterien eingelegt werden, eine Ladezeit entfällt also.

Orgasmus-Test (ohne Partner)

Wer sich beim Fußball rumtreibt, hat Pech gehabt. Also gehörte der Tango mir allein und wir sind ins Schlafzimmer entschwunden. Lust hatte ich ohnehin schon, wahrscheinlich möchte ohnehin niemand wissen, wie ich mich in Stimmung bringe ;-). Ich hab ihn mit Gleitgel ausprobiert und muss sagen, dass der Tango echt gut sitzt. Die blattförmige Abzweigung sitzt genau auf der Klitoris, also genau dort, wo sie nach meinem Geschmack hingehört. Nun ging es an das richtige Testen. Ich stellte den Motor an und, in der Tat, er ist relativ leise, auch, wenn man die höheren Stufen nutzt. Ich habe direkt die höchste Stufe genutzt und muss sagen, der Kleine versteht etwas von seinem Job. Spätestens, als mein Finger den Boost-Knopf drückte, war es um mich geschehen.

Orgasmus-Test (mit Partner)

Was allein funktioniert, kann natürlich auch zu zweit klappen. Nun durfte mein Freund auch einmal ran und wir nahmen den Vibrator mit ins Schlafzimmer. Normalerweise hält er wenig von Spielzeugen, diesmal konnte er jedoch die Finger nicht vom Tango lassen. Was die Vibrationen des guten Stücks beim gemeinsamen Spielchen anstellen, muss eigentlich nicht erwähnt werden. Nur soviel: Es war toll. Natürlich kann er beim Sex selbst nicht eingeführt werden, allerdings stimuliert er den Kitzler hervorragend und wir fanden recht schnell unsere Methode, das Vorspiel ganz nach unserem Belieben abzuändern.

Fazit

Der Tango von Fun Factory hat die heißen spanischen Schritte tatsächlich drauf. Die Batterien halten wirklich lange und die Reinigung ist absolut kein Problem. Netterweise ist das gute Stück wasserdicht und lässt sich so auch unter der Dusche nutzen. Die Batterien sind allerdings auch eine Schwachstelle, zumindest, wenn man wie ich, ständig vergisst, neue zu kaufen. Das Bedienfeld ist gut zu erreichen, einzig für den Turbobooster benötigt man ein wenig Fingerakrobatik. Der Knopf sitzt nicht direkt auf dem Bedienfeld sondern oberhalb des Knaufs, aber mit ein wenig Übung kann man auch den Booster ständig gedrückt halten.

Über Sabine

Hi! Ich bin die Sabine, Anfang 30, und bin schon von Anfang an im Team von SexSpielzeugTest dabei! Ich mache aus eingeschickten Testberichten ganze Artikel und bin natürlich selbst auch ein Fan von Spielzeug und insbesondere Vibratoren ;-)